Die Halde Haniel in Bottrop zählt zu den beeindruckendsten Halden im Ruhrgebiet. Mit rund 184 Metern Höhe gehört sie zu den höchsten frei zugänglichen Halden der Region und bietet dir einen weiten Blick über das Ruhrgebiet, den Niederrhein und die umliegenden Waldlandschaften.
Ein besonderes Erlebnis ist der Aufstieg über den Kreuzweg, der sich in Serpentinen bis nach oben zieht. Entlang des Weges begegnen dir originale Gegenstände aus dem Bergbau und spannende Einblicke in die Geschichte der Region. Am Weg liegt auch das markante Papstkreuz, das an den Besuch von Johannes Paul II. erinnert und bis heute ein bedeutender Ort ist.
Auf dem Gipfel erwartet dich eine eindrucksvolle Verbindung von Kunst und Industriekultur: Die „Totems“ – bunt gestaltete Bahnschwellen aus dem Bergbau – setzen einen markanten Akzent in der Landschaft und machen die Halde zu einem besonderen Kunstort unter freiem Himmel.
Auch die Natur hat sich die Halde längst zurückerobert. Wälder, Wiesen und offene Flächen bieten Lebensraum für viele Tier- und Pflanzenarten. Rund um die Halde findest du zudem abwechslungsreiche Wege, die auch bei Spaziergängern und Mountainbikern beliebt sind.
Ob für eine Wanderung, beeindruckende Ausblicke oder besondere Fotomotive – die Halde Haniel ist eines der beliebtesten Ausflugsziele in Bottrop.
Besuchshinweis:
Der Haldenplateau wird derzeit instand gesetzt. Daher mussten die „Totems“ vorübergehend abgebaut werden und sind aktuell nicht zu sehen.
Die Halde ist frei zugänglich und über mehrere Zugänge erreichbar, unter anderem vom Bereich Fernewaldstraße/Kleekamp. Der Aufstieg erfolgt über gut ausgebaute, teils steile Wege und Serpentinen. Bei feuchtem Wetter können die Wege rutschig und durchnässt sein – festes Schuhwerk wird empfohlen. Bitte bleib auf den ausgewiesenen Wegen und nimm Rücksicht auf Natur und andere Besucherinnen und Besucher.