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Begegne mit „Kumpel Anton“ einem echten Symbol der Bottroper Bergbaugeschichte. Die lebensgroße Bronzefigur vor dem Stadtplanungsamt, unweit des Rathauses, steht stellvertretend für die vielen Bergleute, die über Generationen hinweg unter Tage gearbeitet und die Entwicklung der Stadt maßgeblich geprägt haben.
Die Skulptur in Sichtweite des Rathauses geht auf einen Entwurf der Bottroper Künstlerin Bernhardine Lützenburg zurück und wurde anlässlich des Endes des deutschen Steinkohlenbergbaus realisiert. Sie erinnert nicht nur an die harte Arbeit unter Tage, sondern auch an den besonderen Zusammenhalt der „Kumpel“, der bis heute als prägend für die Region gilt.
Der Name „Kumpel Anton“ ist dabei bewusst gewählt: Bereits seit den 1950er-Jahren steht die gleichnamige Figur für den typischen Bergmann im Ruhrgebiet – bodenständig, humorvoll und tief mit seiner Heimat verbunden.
Heute ist die Skulptur ein beliebtes Fotomotiv in der Innenstadt und wird bei Veranstaltungen wie der Bottroper Grubennacht regelmäßig eingebunden. Sie erinnert im Stadtbild sichtbar an die Bergbautradition der Stadt.



